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Matthias Leupold: Die Vergangenheit hat erst begonnen

Galerie

25. Januar 2004
Sonntag

Beginn 0:00




Matthias Leupold:
Die Vergangenheit hat erst begonnen
25.01.-07.03.04
Eröffnung: 24.01.04 20 Uhr
Einführung: Christina Wendenburg, Berlin
Matthias Leupolds System seiner szenischen Fotografien entwickelte sich Anfang der 80er Jahre in der DDR. Seine Bilderfindungen sorgten dort für Aufsehen, wurden mal in renommierten Publikationen gedruckt, dann wieder wurden seine Ausstellungen zensiert oder abgesagt.
Leupolds Visionen, die er in spannende und rätselhafte Bilder umsetzt, erinnern an Traumbilder, bestechen durch ihre Klarheit und scheinbare Eindeutigkeit.
Neben der Inszenierung der inneren Bilder reflektiert er in umfangreichen Serien die Bildwelten unserer Kulturgeschichte, transponiert Cranachs Lucretia ins heute, übersetzt verquaste Anleitungen gelungene Aktfotografien zu machen in die Gegenwart und stellt die „realistische“ Kunst der 50er in der DDR auf die Probe.
Im Leupoldschen Kosmos sind Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichermaßen lebendig.
Matthias Leupold, * 1959, Studium an der HBK Berlin, war zuletzt in der Neuen Nationalgalerie Berlin in der Ausstellung „Kunst in der DDR, eine Retrospektive“ zu sehen.
Seine Arbeiten finden sich im MOMA San Francisco, der Bibliothèque Nationale, Paris, im Museum Folkwang, Essen und zahlreichen weiteren bedeutenden privaten und öffentlichen Sammlungen.