Und hinter tausend Stäben – Welche Welt? Ein Rilke-Abend von Clemens J. Setz. Mit Barbara Auer
3. März 2026
Dienstag
Einlass 18:00
Beginn 19:00
– Ausverkauft
Clemens J. Setz kann den Abend am 03. März leider nicht persönlich moderieren; die Lesung wird mit von ihm verfassten Kommentaren von Insa Wilke gemeinsam mit Barbara Auer gestaltet.
Rainer Maria Rilke als Santa Claus?! Ernst, heiter und bedrohlich zugleich? Mit diesem Bild beginnt der österreichische Schriftsteller und Übersetzer Clemens J. Setz seine Rilke-Biographie. Das klingt doch mal nach einem anderen Blick – und den brauchen wir! Denn 2025 jährt sich nicht nur Rilkes 150. Geburtstag, sondern 2026 auch sein 100. Todestag.
Das Geheimnis des Lebens und das Mysterium des Sterbens sind so wesentliche Motive in Rilkes Werk, dass es passend erschien, fast genau zwischen Geburts- und Todestag einen Abend zur Feier dieses ebenso klassischen wie populären Werkes zu setzen. Einen Abend, der abweicht von den geschmeidig-geläufigen Rilke-Rezeptions-Varianten, die sich landauf landab etabliert haben.
Wie kann das gehen? Nun, man frage Clemens J. Setz und Barbara Auer, ob sie sich der Sache annehmen würden. Und siehe da: Sie fördern einiges an Merkwürdigkeiten zutage. Großes und Kleines aus dem Leben des Rainer Maria Rilke und vor allem aus dem Bergwerk seiner Texte und deren Betrachtungen durch die Außenwelt. Für den Mannheimer Abend hat Clemens J. Setz aus Rilkes Gedichten, Briefen und Prosa Passagen ausgewählt und arrangiert. Barbara Auer wird sie lesen, mit ihrem hinreißend einfühlsamen Sinn für die komischen und traurigen Seiten des allzu menschlichen Lebens, das Rainer Maria Rilke in Sprache fasste und selbst lebte.
Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.
Barbara Auer © Janine Guldener