Logokürzel Alte Feuerwache Mannheim

Das Lumpenpack

29. November 2019
Freitag

Einlass 19:00
Beginn 20:00

Ticket
VVK 25 € zzgl. Gebühren / AK 30 €


"Eine herbe Enttäuschung - Live 2019"
Support: Jason Bartsch

Das Lumpenpack entsteht in einem dänischen Ferienhaus, lustige Gitarrenmusik wollen Max Kennel und Jonas Meyer zusammen machen. Ein Jahr später, 2013, veröffentlicht das Duo sein Debütalbum „Steil-Geh-LP“, 2015 das Folgealbum „Steil II“ und zwei Jahre darauf die erste volle Studioproduktion „Die Zukunft wird groß“.
Live eine Zwei-Mann-Band mit einer Gitarre, hat das Lumpenpack in den letzten Jahren bewiesen, dass eine Gitarre und zwei Stimmen ausreichen, um Konzertfeeling entstehen zu lassen. Trotz inzwischen großer Hallen bleibt es doch sehr intim. Spontane Moderationen und Stand-Ups wechseln sich mit humorvollen und trotz spärlicher Instrumentierung druckvollen Popsongs ab. Auf Platte schöpfen sie jedoch aus dem Vollen, eine Studioband unterstützt das Duo den Witz ihrer Songs auch auf musikalischer Ebene wiederzugeben.

Stets in eine Konfettiwolke eingehüllt gewinnt das Lumpenpack in den letzten Jahren diverse Contests und Preise, ihr Hit „Guacamole“ wird über 15 Millionen Mal geklickt, sie sind zu Gast bei verschiedensten TV-Formaten, auf Musikfestivals und spielen etliche ausverkaufte Konzerte. Auf „Die Zukunft wird groß“ folgt 2019, und über 50 ausverkaufte Konzerte später, nun „Eine herbe Enttäuschung“: Noch größer, noch mutiger, noch musikalischer soll das Album werden – und falls all das nicht klappt, kann man immer noch auf den Titel verweisen. Enttäuschung, die passiv-aggressive Wut des Millenials, das Gefühl gewordene First World Problem, als Leitmotiv? Natürlich. Denn man ist doch permanent enttäuscht, wenn man es so leicht hat, aber es gerne noch leichter hätte. Und diese Enttäuschung bietet, aus ironischer Distanz  betrachtet, genügend Angriffsfläche für Witze.

Stilistisch haben die beiden alle Konventionen hinter sich gelassen. College Rock, Trap, Balkan Pop, freier denn je bedienen sie sich der Genres, aber nie rein parodierend, sondern stets als augenzwinkernde Hommage.