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Enjoy Jazz: Meshell Ndegeocello

27. Oktober 2006
Freitag

Einlass 20:00
Beginn 21:00



Meshell Ndegeocello ist unerhört gut. Und gleichzeitig bislang dem ganz großen Publikum unerhört unbekannt geblieben. Die Liste ihrer prominenten Bewunderer hingegen ist lang.

Das beginnt bei Madonna und endet bei Pat Matheney. Zwischendrin stehen Leute wie Chaka Khan, Roy Hargrove, die Rolling Stones, Prince, Living Colour, Arrested Development, David Bowie und andere Leichtgewichte der Musikgeschichte, mit denen sie entweder zusammengearbeitet hat oder die sich das noch wünschen.
Die Frage warum ihr bislang der große Durchbruch verwehrt blieb lässt sich nicht so leicht beantworten. An Eleganz und Einfühlungsvermögen, am Können und an der Ausstrahlung kann es nicht liegen. An den großartigen Songs, die zwischen Soul, Funk, R&B, Hip Hop und Jazz angesiedelt sind und an den umjubelten Live-Gigs auch nicht.
Möglicherweise liegt es an der Offenheit, mit der Meshell Ndegeocello sowohl textlich als auch musikalisch an ihr Publikum herantritt. Vielleicht ist ihr Selbstbewusstsein für den Mainstream zu kompliziert. Eines steht jedoch fest: Eine bessere E-Basserin, eine passionierte Musikerin, ein breitgefächertes Talent muss man sehr lange suchen
Aus der Sicht des Enjoy Jazz Festivals ist es ein großes Glück, eine Musikerin ihres Formates begrüßen zu dürfen. Eine, die in einer musikalischeren Welt Stadien füllen würde.

Meshell Ndegeocello: b, g, voc
Sy Smith: voc
Mike Severson: g
Mark Kelly: b
Daniel Jones: keys
Charles Haynes: dr
Gilmar Gomes: perc

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