Logokürzel Alte Feuerwache Mannheim

Ein Abend für Afghanistan. Mit Texten von Roger Willemsen und mit Nadia Nashir, Natalie Amiri und Marion Mainka

Alte Feuerwache

12. März 2022
Samstag

Einlass 19:00
Beginn 20:00

Ticket
VVK 12 € zzgl. Gebühren / AK 15 €


lesen.hören 16

Es war beschämend, als Deutschland überstürzt aus Afghanistan abzog und die vielen afghanischen Dolmetscher, Fahrer, Frauen- rechtlerinnen zurückließ. Es lag ein Entsetzen in den Stimmen von Bundeswehrangehörigen und Journalist*innen, als sie darüber berichteten. Stimmen von Menschen, die in Kabul oder Kunduz gearbeitet oder über ihre Kanäle die Lage in Afghanistan seit Jahren begleitet haben, Stimmen auch von in Deutschland lebenden Afghaninnen und Afghanen und ihren Freundeskreisen. lesen.hören hat durch Roger Willemsen und den Afghanischen Frauenverein, dessen Schirmherr er war, eine Verbindung zu dem Land am Hindukusch.

Die Nachrichten aus Afghanistan werden weniger. Aber nicht an diesem Abend. Jenny Friedrich-Freksa befragt Nadia Nashir, Vorsitzende des Afghanischen Frauenvereins, wie dessen Arbeit nach der Machtübernahme der Taliban unter schwierigen Bedingungen weitergeht. Sie berichtet von der Situation der Menschen, die sich eine Generation lang für ein souveränes, demokratisches Afghanistan engagiert und Traditionen und gegenwärtige Bedürfnisse der Jüngeren in Einklang zu bringen versucht haben. Außerdem zu Gast: Natalie Amiri. Die Journalistin hat bis 2020 das ARD-Studio in Teheran geleitet. Im Frühjahr erscheint ihr Buch „Afghanistan“, in dem sie eine erste Bilanz der Lage im Land nach dem Abzug der internationalen Truppen zieht. Einen roten Faden der Zugewandtheit legen Roger Willemsens Szenen seiner Reisen durch den Abend, gelesen von Marion Mainka. Alle Aufmerksamkeit für Afghanistan.

lesen.hören wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.


Natalie Amiri ©Johannes Moths


Marion Mainka ©Paul Schmitz


Marion Mainka ©privat


Jenny Friedrich-Freksa ©Dominik Butzmann