Logokürzel Alte Feuerwache Mannheim

Ace Tee + Majan

Halle

23. Juli 2022
Samstag

Einlass 20:45
Beginn 21:30

Ticket
VVK 8 € zzgl. Gebühren / AK 10 €


Doppelkonzert / FOY-Festival

Ace Tee ( 21.30 – 22.15 Uhr)

Drei Jahre nach dem Überhype mit „Bist du down?“, der „Tee Time“-EP mit Kwam.E so wie Features auf den Alben von ihrem Kollabopartner, CRO und Kalim, veröffentlicht Ace Tee am 25. September 2020 die EP „X“. Als erster Vorgeschmack erscheint jetzt die Single „Hunnies“. Zu soften Gitarren- Samples und dröhnenden 808s von „Thank You Gra“ macht Ace Tee unmissverständlich klar, dass sie es Einhundert hält – und damit ist selbstverständlich nicht nur das Emoji gemeint. Die Hamburgerin macht das Money, schmeißt die Scheine und stapelt die Batzen. Egal ob im Schrank oder in der Hand. Warum? Nur für den Fall der Fälle. Im Zweifel für den Flex. Grown ass woman shit, wie Ace Tee selbst sagt – und von genau dem dürfte es in den nächsten Wochen noch mehr geben.

Majan (22.30 bis 23.45 Uhr)

Im März 2019 ist MAJAN erstmals in Erscheinung getreten, aber nicht irgendwie, sondern mit Ansage. Auf die Erfolgs-Single „1975“ mit Rap-Star Cro folgt die eigene Labelgründung inklusive Majordeal, Tour-Support für Max Herre, Auftritte auf dem splash!, HYPE und Reeperbahn Festival. Alles schon sehr außergewöhnlich für einen Newcomer, fanden auch die zehn jungen Radiosender der ARD und zeichneten MAJAN mit dem New Music Award 2019 aus. Der Sound von MAJAN ist immer unangestrengt, immer anders, immer kreativ – aber nie gezwungen, künstlich oder kalkuliert. MAJAN ist nicht nur ein Rapper oder ein Sänger – er ist ein Künstler, ein Autodidakt, ein Storyteller. Er erzählt von seiner Heimat, nimmt mit in seinen Alltag, zu seiner Tuckk-r-up Gang, seiner Familie, ins Taxi und zum Feiern und immer wieder zu dem was ihn wirklich bewegt. Und jetzt gibt es endlich mehr von MAJAN auf seinem ersten, größeren Release: die “OH BOI“- EP in zwei Akten. Am 13. März erscheint der erste Teil „OH“ und am 27. März dann der zweite Teil „BOI“.

Natürlich ist der EP-Titel „OH BOI“ nicht willkürlich, sondern der Untertitel für MAJAN selbst. Egal ob Lehrer, Eltern, Freunde – das ständige Hinterfragen, nicht verstehen oder bestaunen von MAJANs Art mündet eben in Sätzen, die immer häufiger mit „Oh Boi“ beginnen und mit überraschten Gesichtern oder Entsetzen enden. Außerdem ist der Titel „OH BOI“ eine Hommage an den gleichnamigen Film mit Tom Schilling, der von einer Welt erzählt, in der Toaster vor allem zum Zigarettenanzünden dienen und der Führerschein mal wieder wegen Alkohol am Steuer weg ist. Das ist eine Welt, die auch MAJAN fühlt und lebt. Genau von dieser Welt und seiner Art zu leben, erzählt MAJAN auf „OH BOI“. So intim und ehrlich, dass manche Song-Inhalte sogar für seine Freunde neu und überraschend waren. Doch MAJAN kann nicht anders, er schreibt was er fühlt, was ihn bewegt, nicht nach Schemata oder Modus Mio – Playlist. Erstmals musikalisch verstanden fühlte sich MAJAN bei dem Produzenten-Duo Kilian & Jo, die fast die komplette “OH BOI“ EP produziert haben. Mit ihrer offenen und progressiven Art bauen sie das perfekte Fundament für MAJANs Sprache und Gefühlswelt. Außerdem mit auf „OH BOI“ sind der Berliner Produzent BLVTH und der Künstler Schmyt.

Zum Festival „Fountain of Youth“ ( FOY)

Am Samstag, den 23. Juli 2022, wird sich der Alte Messplatz in der Neckarstadt in ein großes Festivalgelände mit Bühnen vom Neckar bis zum Platzhaus verwandeln. Die Abteilung Jugendförderung im Fachbereich Jugendamt und Gesundheitsamt plant dort in Zusammenarbeit mit der Alten Feuerwache, dem jungen Nationaltheater, dem forum, Stadtjugendring und dem POW e.V. (Alter) ein Festival für Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 13 bis 27 Jahren. Das Festival soll den Jugendlichen nach fordernden Monaten der Corona-Pandemie die Möglichkeit bieten, Kultur zu erleben und selbst aktiv zu gestalten.

Das Jugendfestival Fountain of Youth (FOY) wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Aktionsprogramms AUF!leben


Majan © Jakob Furis


Ace Tee © Niculai Constantinescu