Logokürzel Alte Feuerwache Mannheim

Vernissage

Galerie

6. April 2007
Freitag

Beginn 20:00




Am Samstag den 07.05. eröffnet der Kunstraum die Ausstellung „Stadt Plan BRD“, ein gezeichneter Boulevard Report von Christine Klein mit „Das Panorama des Unsichtbaren“ von Till Schwieker.
„Mannheim/Ludwigshafen steht exemplarisch für einen Wirklichkeitsraum, den wir auf subjektive Weise kartographieren wollen. Sich an einem unbekannten Ort zu orientieren bedeutet, Koordinaten festzulegen, Punkte mit Bedeutung zu füllen, sie untereinander in Bezug zu setzen. Diesen keineswegs objektiven, sondern in hohem Maße subjektiven Vorgang wollen wir im Kunstraum als work in progress sichtbar machen. Unsere Mittel hierfür sind eine Tunnelskulptur und Zeichnungen in Form einer Reportage.“ so beschreibt Christine Klein die Arbeit am Projekt.
Die Künstlerin präsentiert mit Till Schwieker ab dem 08.05. „Stadt Plan BRD“ im Kunstraum. Die Ausstellung wird als „work in progress“ gesehen; jeden Mittwoch kann man Christine Klein über die Schulter schauen.
Bei der Vernissage wird außerdem Gabi Schaffner „Die zersplitterte Karte – Metapher- und Gehirnlandschaft“ vortragen: „Bevor es Bilder gab von fernen Gegenden, gab es zunächst Karten, die aus dem Gedächtnis und aufgrund von Schätzungen und Erzählungen angefertigt wurden. Eine Landschaft – seien es die unzugänglichen Polarregionen oder das Innere Afrikas – wurde beschrieben, indem man sie mit Worten und Linien auf dem Papier umriss. Die Karte, die Sie jedoch im Moment vor sich sehen, ist weder beschriftet noch bezeichnet sie etwas direkt Wiedererkennbares. Obwohl begrenzt, ist die zersplitterte Karte wegen ihrer fehlenden Koordinaten eigentlich grenzenlos. Sie eignet sich daher als mögliches Modell unserer Gehirnlandschaft.“ Gabi Schaffner ist bildende Künstlerin und Schriftstellerin und lebt in Hamburg. 2001 ist im Blauflug Verlag ihr Buch „Phänomene der inneren Topografie“ erschienen.
Vernissage am Samstag, 7. Mai, ab 20 Uhr
mit einem Vortrag von Gabi Schaffner: „Die zersplitterte Karte“
8. Mai bis 5. Juni 2005 – Ausstellung als work in progress
Öffnungszeiten: Mi. 14–18 Uhr; Sa., So. und feiertags 12–18 Uhr
während der Öffnungszeiten ist der Kunstraum offenes Atelier, jeden Mittwoch kann man Christine Klein über die Schuler schauen
Finissage am 4. Juni, ab 20 Uhr
Eintritt frei